Photovoltaik
Free Energy HHO?
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Aktuallisiert: 23.07.2009 

Das Labor:


Das stehende Rohr nach Stanley Meyer gut abgedichtet:


Das Gasometer zur Gasmengenbestimmung:


Die Effektivität der Elektrolyse nimmt bei steigender Spannung ab
bezogen auf 1 Liter HHO:

Hier meine Spannung zu  Energieintrag-Kennlinie bei konstanter Gasmenge:


Auch bei verschiedenen Frequenzen gepulsten Gleichstroms ändert sich
daran  nichts!

Meine Meßreihen beruhen auf destilliertem Wasser,
da sonst alles schnell
schmuddelig wird und die Ergebnisse verfälscht werden. Macht aber auch
mal Spaß !!  Mein wichtigstes Ergebnis ist: Je höher die Spannung ist, die
man anlegt, desto geringer der Wirkungsgrad der Elektrolyse!!! Sicher der
Strom steigt, die Gasmenge steigt, aber auch das Wasser wird wärmer,
und die Verluste größer.

Wenn man mehr Gas pro min benötigt, und das würden wir für ein Watercar
benötigen, muss die Fläche, ambesten mit einem Edelstahl Plattensatz
vervielfacht werden. Nach einer Schätzung aus dem Forum Watercar.ch
bräuchten wir ca. 5-20 Liter Knallgas pro Minute. Mit meinem Rohr (94 qcm)
habe ich bei (12V, 0,4A, 5W) ca. 0,0053 Liter pro min erreicht.

Alle Achtung: Dann bräuchten wir das 1000 bis 4000fache von dem. Also
( 12V, 400-2000A, 5-20kW) und einen Plattensatz mit 10-20 qm. Also
Frage an alle: Wo liegt der Sinn darin. Nur den Trick, wie wir die hohe
Eingangsleistung verringern können, und woher die Freie Energie kommen
soll ist mit nicht klar. Habe leider nur eine Elektroingenieursausbildung, die
ich auch nicht bei Nikola Tesla absolvieren konnte. Ich wäre glücklich,
wenn ich mich geirrt hätte und es mir einer erklärt. Also ein Gleichstromer-
zeuger mit 20KW Leistung ist schon ein schwerer Brocken für einen Opel
und dann noch 20 qm Edelstahl Platten, owehoweh. 

Hier meine Testreihe zur gepulsten 12V Spg. mit 50% Rechtecksignal von
0 bis 20 kHz:


Frequenzkurve.jpg

Ein Rechteckimpuls von 50% Duty hat den halben Energieeintrag im
Vergleich zu oben. Dies hat interessanter Weise nichts an dem Wirkungsgrad
bei 12 Volt (siehe oben ) geändert. Daher ist der Wirkungsgrad nicht von der
Form und auch nicht von der Frequenz des Stromes abhängig, sondern
einzig und allein von der angelegten Spannung. Ich vermute das diese
Spaltung auch mit z.B. 5V noch effektiver sein würde als bei 12V. Daher
nehme ich an, das Wasser möchte schonend gespalten werden. Gewaltakte
mit Hochspg. bringen hier wahrscheinlich nichts.

Durch Reihenschaltung der Platten kann ich mit höheren Spannungen arbeiten,
während an den Platten eben nur ein Bruchteil davon anliegt. Dies
wurde bereits auch von anderer Seite erkannt, siehe folgende PDF-
Datei. In der Überschrift steht "Free Energy Device", hier wird aber
definitiv keine Freie Energie erzeugt, es handelt sich allenfalls um
eine effektivere Elektrolyse trotz riesen Aufwand so hoffe ich.

 

 A Practical Guide of - - - - - - von Patrick Kelly.pdf

Auch die Veränderung des Plattenabstandes ändert am Wirkungsgrad nichts.
Allerdings werden dann bei größerem Abstand entsprechend größere Plattenflächen benötigt um die gleiche Menge Gas zu erzeugen. Dies kann wiederum mit einer kleinen Menge KOH ausgeglichen werden. Ist aber nicht erforderlich, wenn man Regenwasser nimmt und den Plattenabstand so gring wie möglich macht. Im Regenwasser sind immernoch genügend Ionen vorh.

Jetzt hab ich mal die Oberflächen mit der Flex bearbeitet. Das Ergab auch
keine Änderung beim Wirkungsgrad. Allerdings ziehen die jetzt sogar weniger
Strom und produzieren auch weniger Gas. Dies steht alles im Gegensatz zu
den tollen Tips aus den einschlägigen Foren. Meine Vermutung ist, daß
die Plattenoberfläche möglichst glatt sein muß, damit sich die
Gasblasen leicht lösen können und nicht zwischen den Platten
verklumpen. Diese Gasblasenklumpen verhindern den Stromfluß zu
den Platten und damit wird auch eine kontinuierliche Gasbildung/
Elektrolyse verhindert. Mit Hilfe von mechanischer Resonanz, bzw.
mittels moduliertem Betriebsstrom im NF-Bereich, könnte man eine
bessere Ablösung der Gasblasen erreichen. Aber wie gesagt, dies hat
keinen Einfluß auf die Effektivität, wie ich sie hier verstehe, die
Energie-Verluste entstehen ausschließlich durch Überspannung und
Leckströme, die es zu minimieren gilt, die erwärmen das Wasser  und
erzeugen sog. Verlustwärme.

Im Gegensatz hierzu ist die Photovoltaik tatsächlich ein
                           "Free Energy Device"

Den Katalysator KOH habe ich so verstanden: Er sorgt für eine
bessere Kontaktaufnahme mit dem Wasser, indem es leitfähiger
wird, damit werden die Platten quasi virtuell vergrößert. Also brauch
man KOH nicht unbedingt, wenn man mehr Edelstahl in Kauf nimmt
oder den Plattenabstand sehr klein hält.

Hier endlich der sehr einfache Aufbau einer Reihenschaltung von 23 Zellen:



Hier die Effektivitäts Messung für Gleichspannung dieser Anordnung


Effektivität

Ergebnis:
Die effektivste Zersetzung des H2O zu HHO findet bei einer möglicht glatten Gleichspannung von ca.4,5 Volt statt. Um die prodzierte Gasmenge in einem gewissen Rahmen regeln zu können eignet sich deshalb eine einfache Spannungs-/Stromregulierung leider nicht. Daher findet die PWM (Pulsweitenmodulierte) Spannungsversorgung hier
eine sehr geeignete Anwendungsmöglichkeit den Energieeintrag und damit auch gleichzeitig analog die Gasmenge pro Zeiteiheit zu regeln.
Die Spannung reduziert sich mit Zugabe von KOH und mit kleinerem Abstand der Elektroden bis ca. 2-2,5 Volt!

Bei höheren Temperaturen als hier 9 Grad Celsius, wird die effektivste Spannung geringer, z.B. bei 20 Grad ca. 3,5 Volt. Wenn sich das ganze noch erwärmt, wird sie noch geringer bis ca. 2 Volt vermutlich. Strombegrenzung ist sehr zu empfehlen!

Getestet: Ob man die Platten dazwischen weglassen kann? Ohne die zwischenliegenden Platten hat man eben nur eine Zelle. Die möglichst vielen kleinen Zellen bzw. die Plattenflächen sind erforderlich und spielen eine Rolle bei der Gasbildung. Die optimalen Abstände liegen je nach mechanischer steifheit der Platten zwischen 0,5 und 2mm.

Erste Tests mit Zusatz von KOH ergaben eine Verschlechterung des Wirkunsgrades um die Hälfte. Allerdings jede Menge Gas bei niedrigerSpannung und entsprechend hohe Ströme. Es reicht eine sehr geringe Menge KOH, sodaß die Lauge nicht so sehr gefährlich ist. Das KOH geht auch vermutlich nicht verloren und muß nicht nachgefüllt werden! Durch nachfüllen von destilliertem Wasser wird die Konzentration konstant gehalten. Langzeitversuche habe ich allerdings nicht gemacht! Also wenn KOH, dann sehr sehr wenig verwenden. Regenwasser gefiltert ist auch nicht schlecht, damit kann man sich die Arbeit mit dem KOH sparen. Unser Regenwasser leitet den Strom um das vierfache besser als das sog. entmineralisierte Bügeleisenwasser, das fälschlich als destilliertes Wasser verkauft wird.

Ein Test mit heißem Wasser ergab keine Verbesserung des Wirkungsgrades, wenn man die Heizenergie dazurechnet wird die Bilanz aber schlechter, bringt also auch nichts, außer ca. die dreifache Menge Gas!

PWM: Ist ein rechteckförmiger Spannungsverlauf mit einstellbarem Puls/Pausenverhältnis von 0 bis 100%. Die Frequenz dabei ist relativ egal.
Vernünftig relisierbare Werte liegen hierzu zwischen 200Hz und 10kHz. Die Spannung wird dabei konstant bei ihrem idealen Wert von ca. 4,5 Volt gehalten und über einen Feldeffekttransistor sehr niederohmig mit einem PWM-Schaltkreis gepulst. Soviel zum Mythos der gepulsten Elektrolyse.
Wenn gepulst, dann wahrscheinlich mit Hochspannung, ist aber noch sehr rästelhaft, wie das gehen soll, da selbst hochdestilliertes Wasser die Hochspannung zusammenbrechen läst.

Mein Testobjekt hat bei 6 Watt ca. 0,01 Liter HHO pro min geliefert.
Mein 35 Zellen-Paket hat bei 60 Watt ca. 0,1 L/min geliefert.

Ein realistischer Prototyp von 600 Watt, würde dann 1l HHO / min liefern. 
Mit der Folge, das ich meine Plattenflächen um das 100-fache vergrößern muß. Glücklicherweise sind das nur das 10-fache in der Länge mal Breite. 

Frage: Welche Bindungs-Energie wird denn theoretisch benötigt um H2O in
H&H&O aufzuspalten, bzw. wieviel Energie wird bei der Verbrennung von
HHO zu H2O wieder freigesetzt? Wie berechnet sich der Wirkungsgrad?

Antwort: Laut einer Quellenangabe in einem Patent von Puharich enthält
1 Mol von H2O die Energie von 236,954 Joule (Ws), wobei 1 Mol 22,4ccm
Gasgemisch von 2H2O2 entspricht. Daraus ergibt sich für 1ccm 2H2O2
10,5783 Ws oder für 1 Liter  2,938416 Wh. Die Gleistromspaltung
liefert bei mir bestenfalls Werte von 10 Wh/Liter. Bis Over Faraday
fehlt also noch ein gutes Stück, nämlich Werte kleiner 3 Wh/Liter!
Wenn das vorliegende Gas tatsächlich atomar vorläge, dann müßte man noch die Bindungsenergie von H2 und O2 hinzu fügen und käme auf Ca.
925,5 kJ, das entspräche dann ca. 11,25 Wh/Liter HHO. Dann wäre das optimum erreicht. Ob atomarer Wasserstoff existieren kann ist fraglich. 

Wirkungsgrad: Der liegt bei meiner Naßzelle so bei ca. 33%.
Besser ist die sogenannte Trockenzelle oder Drycell. Sie ist im Internet bereits zu kaufen. Meine kleine Test-Drycell ergab einen Wirkungsgrad von ca. 60%. Eine Over Faraday halte ich auch hiermit für nicht möglich! Im Klartext: Für 1Liter HHO-Gas pro Minute werden mit der Drycell ca. 5Wh/min benötigt, das sind ca. 300 Watt Strom.

Aber immerhin, die Drycell ist das beste was ich bis jetzt kenne, wer hat was besseres???? Bitte melden. Sie ist aufwendiger in der Herstellung lohnt sich aber vorallem bei größerem Bedarf wie z.B. beim Wasserstoffschweißen.

Der SpritsparTest mit dem Stromerzeuger war leider ohne meßbarem Erfolg (unter 10%). Die  4,7kW-Maschine bekam ca. 0,1 Liter/Min Knallgas. Daher kann man davon ausgehen, das ein 75kW Automotor, wenn man ihm 1Liter pro Minute beifügt, wenn überhaupt, dann weniger als 10% Sprit einspart. Den Strom von ca. 300 Watt müßte die Lichtmaschine/Motor auch noch liefern. Mehr Stromreserve wird kaum zur Verfügung stehen.Falls dadurch der Schadstoffausstoß tatsächlich verringert würde, wäre das natürlich eine gute Tat, müßte aber auch mal nachgewiesen werden, bis jetzt hat mir das noch niemand live bestätigen können.
Im Prinzip ist der Stromerzeuger ideal zum messen von Einsparungen, da er mit einer definierten konstanten Last betrieben werden kann, da er selbstätig das Gas auf konstante Energieabgabe regelt und man den Einspareffekt an der Durchflußänderung am Benzinschlauch messen kann.


 
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